Wissen heißt Macht

Dank Maria Theresia sind heutzutage wenig Leute unterwegs, die ohne jegliche Ausbildung in ihrer Unwissenheit dahinvegetieren. Bildung im Allgemeinen ist ein stetiges Diskussionsthema, wobei es in höheren politischen Kreisen bevorzugt wird, mehr um den Inhalt als die Gestaltung des Unterrichts zu diskutieren. Ich werde auf das Thema „Bildung“ und die Frage, ab wann eine Person als „dumm“ gilt, aus der lernenden Sichtweise eingehen.

Das Wort Schulpflicht mag nicht sonderlich positiv klingen, dennoch verhilft sie uns zu Wissen und somit Intelligenz. Zumindest wäre das der Plan, wenn da nicht das Einstudieren uninteressanter Fakten wäre, die Schüler und Schülerinnen in Form von“Bulimielernen“ in ihr Kurzzeitgedächtnis einprägen und bei der Prüfung „auskotzen“. Bei der Anwendung dieser Taktik kommen zwar keine langfristigen Wissenserweiterungen auf, das Interesse für dieses Thema wurde durch die „Faktenbüfflerei“entweder endgültig verloren, oder es kam sogar nie eins auf, aber zum Glück wird hierbei nicht das Verständnis benotet und man kommt mit einer stabilen Note nach Hause. Da scheint doch etwas nicht ganz richtig zu funktionieren.

Lassen wir die Verbesserungsvorschläge noch für später über und stellen uns die Frage, wann eine Person als dumm gilt. Menschen haben verschiedene Interessen, so scheint es nicht verwunderlich wenn eine Liebe zu Mathe auch zu guten Noten in diesem Fach führt. Doch sagen wir, diese matheliebende Person hat stereotypisch Probleme mit Fremdsprachen. Deswegen wird sie noch lange nicht als dumm bezeichnet. Die Notenverteilung ist ein Kernpunkt unseres Schulsystems. Ab der Volksschule werden individuelle Leistungen in Zahlen ausgedrückt.

Kann man in einem Zeugnis die Intelligenz eines Menschen herauslesen, ohne ihn oder sie zu kennen?

Die Ausdrucksweise, Ansichten sowie die Allgemeinbildung sind Kriterien an denen wir die Intelligenz unserer Mitmenschen, glauben zu erkennen. Das ist öfters in typischen Referatssituationen zu beobachten. Gute Redner wirken intelligent und arrangiert. Übrigens auch, wenn deren Noten nicht blendend aussehen.

Nun die Verbesserungsvorschläge bzw. Hilfestellungen. Starke Kritik, muss ich leider an der Entwicklung des Unterrichts in den letzen Jahren ausüben. Erschreckend ist nämlich, die Übereinstimmung der Unterrichtsmethoden. Der Projektor mit den Folien wird jetzt zwar PowerPoint genannt, doch das stumpfe Abschreiben ins Heft bleibt trotzdem. Wo bleiben die Veränderungen? Mir ist bewusst, dass einige Schulen bereits umgestiegen sind, allerdings nur die Wenigsten. Warum noch die Schlepperei, wenn die Schulbücher auch Online zu finden sind? Die lange Verzögerung von revolutionären Maßnahmen, wird Großteils an der unzureichenden Erfahrung der Lehrer mit neuen Gerätschaften und Softwares liegen. Dieses Problem sollte jedoch durch Fortbildungen leicht zu lösen sein, weswegen die Frage nach der Verzögerung im Raum stehen bleibt.

Auch Leonardo Da Vinci sagt: „Man lernt nie aus.“

Fazit: Schulen modernisieren und Intelligenz nicht an Noten messen.

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2 Antworten auf „Wissen heißt Macht“

  1. hei Annika voll cool dast des mit am modernirsiera asprichscv weil es hat ma o im SIP besprocha dast standarts fo da schuala höher gsetzt würd damit se modernisierter sin ☺️

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