Gelegenheiten wahrnehmen

Hattet ihr schon mal Momente, in denen ihr euch gewünscht hattet, dass sie nie enden sollten? Diese Szenarien kommen eher selten vor, jedoch gibt es Wege jede schöne Gelegenheit zu nutzen.

Ohne Zweifel ist jeder Tag von einer Routine geprägt. Diese Tatsache verurteile ich auch nicht. Ich empfinde es lediglich als schade, wie Menschen Tag für Tag Chancen verpassen.

  • Die Chance einen Moment zu genießen.
  • Die Chance eine neue Bekanntschaft zu machen.
  • Die Chance erstmalige Erfahrungen zu erleben.

Momente. Davon gibt es viele. Es ist unvermeidlich ihnen zu entkommen, es sei denn man selbst weilt nicht mehr unter den Lebenden. Jedenfalls möchte ich nicht näher auf ordinäre Situationen eingehen, sondern auf kurze Augenblicke, die uns das Leben lebenswert erscheinen lassen. Große Worte, jedoch steckt die Wahrheit dahinter. Ich nenne euch ein Beispiel eines solchen „magischen Moments“. Ihr geht nach einem langen Tag zu später Stunde nach Hause. Habt ihr bemerkt wie unglaublich der Himmel bei Nacht aussieht? Es mag an meiner Vernarrtheit mit Sternen liegen, jedoch haben diese leuchtenden Punkte ohne Zweifel eine beruhigende Ausstrahlung. Nach solchen Situationen könnt ihr nicht suchen. Ihr nehmt sie wahr und genießt sie. Verpasst ja nicht die Chance, diese besonderen Augenblicke wahrzunehmen. Diese kurzen „Genießer“ sind in der Lage eure Seele zu retten. Ein bisschen weniger theatralisch ist der „Glückseffekt“, der sich dabei gerne als Lächeln äußert.

Kommen wir zum zweiten Punkt. Neue Bekanntschaften. Ein schwieriges Thema auf Grund der höflichen oder weniger höflichen Verklemmtheit unserer Gesellschaft. In öffentlichen Einrichtungen sowie Verkehrsmitteln ist immer wieder das selbe Phänomen zu beobachten. Ich nenne sie liebevoll die“bescheidenen MOFS“ und die „bewussten MOFS“. Um eine Bildungslücke zu füllen:

„MOF = Mensch ohne Freunde“.

Ich erläutere mal die erste Version. Das Adjektiv „bescheiden“, habe ich aus folgendem Grund gewählt: „Es gibt einen freien Platz, weshalb sollte ich also meine Mitmenschen mit meiner Präsenz  auf dem Platz neben ihnen belasten.“ Liebe Vertreter dieses Denkens, bitte legt eure Zweifel ab. Natürlich seit ihr wohl erzogen und höflich, dennoch glaube ich weniger, dass sich ein durchschnittlicher Mensch, an der Frage „Ist hier noch frei?“ stört. Ich glaube an euch. Nun zu dem etwas komplizierterem Fall.

Der „bewusste MOF“.

Diese besondere Spezies, zeichnet sich oftmals durch das Tragen von Kopfhörern  aus. Habe ich euch erwischt? Mein Verständnis für das Verlangen nach Ruhe ist unendlich, es gibt aber leider Grenzen im Bezug auf Höflichkeit. Müsst ihr den Vierer-Platz mit jeglichen Wertsachen belegen? Habt ihr denn kein Mitleid mit alten Leuten, die halb neben euch zusammenbrechen? Leider habe ich dieses Szenario selbst erlebt und es graut mir wenn ich daran denke. Dieses Beispiel wäre wahrscheinlich als übertrieben wahrgenommen worden, ist aber leider eine weniger gute Tatsache. Meine Erfahrungen mit Bekanntschaften aus öffentlichen Situationen sind einmalig und eine definitive Bereicherung für mich gewesen. So kommen wir zur Formel um das MOF-Problem zu lösen:

Springt über euren Schatten und hört endlich auf so verklemmt zu sein!

Diese Devise gilt auch für den letzen Punkt. Möchtet ihr Neues erleben, so entdeckt den Abenteurer in euch. Ich hasse diese kitschigen Sprüche, aber vielleicht kann ich euch damit inspirieren.

 

Dream as you will live forever. Live as you will die today.

Träume als würdest du für immer leben. Lebe als würdest du heute sterben.

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