Gönnt euren Gehirnzellen Ruhe

Jeder Mensch mit einem funktionstüchtigen Gehirn ist der Eigenschaft des Denkens hilflos ausgesetzt. Auch wenn es eine merkwürdige Beschreibung sein mag, aber das Denken ist im Grunde nicht mehr als ein stilles Gespräch mit sich selbst. Wobei es klare Unterscheidungen zwischen Gedanken und dem Denken gibt. Wir denken über etwas nach, während sich Gedanken um alles kreisen können. Nicht ohne Grund werden Philosophen auch als „Denker“ bezeichnet.

Unser Gehirn läuft im Dauerbetrieb. Tausende kleine Zahnrädchen legen täglich unendliche Gedankenstrecken hin. Unser Denkapparat wird von unseren alltäglichen Pflichten dauerhaft gefordert und gelegentlich überstrapaziert. Anatomisch ist es uns zwar weniger möglich das Gehirn einfach auszuschalten oder in den Standby-Modus überzugehen, jedoch gibt es Abhilfe für „Dauerverkopfer“.

(verkopfen = zu viel Nachdenken; Dauerverkopfer = zu viel Nachdenker)

 

  • Unterscheidet zwischen wichtigen und unwichtigen Gedanken.

Ist es wirklich nötig sich über das Aussehen oder die Leben eurer Mitmenschen neidische Gedanken zu machen?  Euer eigenes Leben hat viel mehr zu bieten als ihr denkt. Ob gefangen in einem kleinen Dorf ohne irgendwelche Perspektiven, oder umgeben von zu vielen Möglichkeiten in einer Großstadt. Unabhängig davon wo ihr euch befindet, trägt ihr täglich Gedanken wie “ Was denken die anderen über mich wenn, …“ mit euch herum. Sich mit diesen unnötigen Fragen zu beschäftigen bringt euch nur Kummer, oder könnt ihr euch daran erinnern jemals positive Energie aus diesen Gedanken geschöpft zu haben? Nein? Dann weiter zum nächsten Punkt.

 

  • Lasst den Sinn des Lebens auch mal bei Seite.

Soviel Spaß es mir auch macht die Existenz des Menschen zu hinterfragen, ich musste lernen meine Gedanken zu zügeln um mich selbst vor extrem pessimistischen Einstellungen zu schützen. Ich fordere niemanden dazu auf sich vor den negativen Seiten der Welt zu verstecken, aber ist euch bewusst wie kurz unsere Leben sind? Seid ihr wirklich besessen von philosophischen Fragen, so empfehle ich euch kreativen Ausdruck in Form von Gedichten, Kurzgeschichten oder vielleicht sogar einem eigenen Blog.

 

  • Die musikalische Ablenkung.

Unterschätzt niemals die Macht der Musik. Dank ihr könnt ihr dem Standby-Modus ziemlich nahe kommen und eure Gedanken in die lehrenden oder weniger lehrenden Texte der Künstler abschweifen lassen. Für jede Lebenssituation lässt sich ein passendes Lied finden.

Meine Empfehlung: Hardrock. Bei diesem Gehalt an Eindrücken von Instrumenten und Gesang findet euer Kopf bestimmt keinen Platz mehr für irgendwelche Gedanken. Derselbe Effekt kann natürlich mit jeglichen Musikrichtungen erreicht werden. Wenn ihr gerne Mozarts Stücke auf voller Lautstärke in eure Ohren befördert, so zwinge ich keinen dazu Slipknot (Band) zu genießen.

 

Gegen das allgemeine Denken werde ich euch keine Tipps geben. Grundsätzlich ist es eine gute Sache denken zu können und auch hilfreich bei Dingen wie der Arbeit oder der Schule. Auch wenn nicht jeder Mensch dazu in der Lage scheint seinen Verstand korrekt zu nutzen, so möchte ich euch ans Herz legen die Welt zwar zu hinterfragen aber eurer Psyche nichts allzu Schlimmes damit anzutun. Gönnt euren Gehirnzellen öfter eine Pause.

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