Kampf der Geschlechter

Heute befasse ich mich mit einem Thema, welches Wohl an keinem menschlichen Wesen auf unserem Erdball vorbeigeht, denn jedem Neugeborenen wird entweder das rosarote oder blaue Bändchen nach der Geburt umgebunden. Diese Einteilung in Männlein und Weiblein wird auf Grund des geringen Urteilungsvermögens eines Neugeborenes meistens akzeptiert, dennoch gibt es Eltern die sich für eine dritte Option einsetzen. Wie sollte diese dritte Option aussehen bzw. beschreibbar sein? Auch Wikipedia scheint über diese Frage nur Waage antworten zu wissen, so unterteilt man anscheinend eine Person des dritten Geschlechts in eine gesunde und kranke Art. Ein gesundes drittes Geschlecht ist man nach der „Queer-Theorie“, sofern man sich biologisch in weiblich oder männlich einteilen lässt, jedoch die passende Geschlechtsidentität ablehnt. „Queer“ bedeutet übersetzt so viel wie „eigenartig, seltsam“ oder „homosexuell“. Die Vertreterinnen und Vertreter (sofern ich diese so kategorisieren kann – eine knifflige Angelegenheit) dieser Denkart bezeichnen sich also als eigenartig, was eine gewisse Selbstironie hervorbringt. Wie sollten Hebammen ein Kind des dritten Geschlechts erkennen? Bedauerlicherweise kann ich zu diesem Thema lediglich Denkanregungen bieten und ein bisschen Aufklärung leisten, weswegen ich mit heute auf den Geschlechterkampf zwischen Mann und Frau beschränken werde. Falls unter meiner Leserschaft Experten in diesem Gebiet vorhanden sind, bitte ich darum mich in den Kommentaren über fehlerhafte Recherchen oder Ergänzungsmöglichkeiten aufzuklären. (Die Kommentare sind durch einen Klick auf die Überschrift „Der Kampf der Geschlechter“ erreichbar.) Es wird Zeit mit den harten Fakten zu beginnen.

 

Als Mädchen, welches die Rechte der Frauen zu verteidigen versucht, fällt es mir schwer Zustände, wie sie zum Beispiel in Jemen (Vorderasien) der Fall sind, mitanzusehen. Nach Berichten auf einer Newsseite sind 62 % der Jemenitinnen Analphabetinnen, was im Vergleich zu der Prozentzahl in Österreich -5%-  einen sehr hohen Anteil darstellt. Die Frauenrechte sind auch in Österreich nicht vollständig ausgereift, jedoch im Vergleich zu einem komplett unterdrückten, sowie verschleierten Leben, führen Frauen hier ein angeseheneres und gebildeteres Leben.

 

Sollte man sich als Österreicherin deswegen zufriedengeben? Wie ich vorhin angedeutet habe, ist auch unser Staat nicht perfekt. Seit Jahren bleiben Fragen über die Gleichberechtigung in Entlohnungsangelegenheiten unbeantwortet, oder lediglich erwähnt und die Situation unverändert. Auch die Mehrheit der Männer hätte wohl Einwände, wenn sie weniger als die Frauen ausgezahlt bekämen. Liebe Politik, komm bitte mal in die Gänge.

 

Männer spielen im Geschlechterkampf natürlich eine gleich große Rolle wie die Frauen. Dank ihrer biologischen Fortpflanzung ist die menschliche Art von einer Kooperation zwischen Männchen und Weibchen abhängig. Das Ziel besteht also darin Gleichberechtigung zu schaffen um das Überleben unserer Rasse möglichst lange hinauszuzögern. Warum gibt es trotz der gegenseitigen Abhängigkeit Konflikte? Liegt es etwa an der LGBTQ- Gemeinschaft? (L=lesbian= lesbisch; G=gay=schwul;B=bisexuell; T=transgender=transsexuell; Q= queer= drittes Geschlecht)

 

Mittlerweile sind wir in einer Zeit angekommen, in der es auch ohne eine gewisse Aktivität möglich ist, ein Kind zu bekommen. Sei es durch Adoption, künstliche Befruchtung oder gar Leimütter. Sofern die Lebensumstände den Vorschriften entsprechen, hat jeder die Möglichkeit sich um ein Kind zu kümmern und es aufzuziehen. Die benötigten Partien um ein Leben zu kreieren, kommen jedoch trotzdem aus einem Weibchen und einem Männchen. Wie lösen wir also diesen Konflikt?

 

Ein Konflikt ist eine sehr ungenaue Beschreibung der Umstände. Stark zusammengefasst beschränkt sich dieser auf Mängel an Wertschätzung, Respekt und Gleichbehandlung:

 

  • Lasst euch von der Einfachheit eines Kompromisses überzeugen, sofern er beide Seiten zufriedenstellt.

 

  • Macht keinen Wettbewerb mit dem anderen Geschlecht, mit dem Hintergedanke das eigene Geschlecht als stärker und bedeutsamer darstellen zu wollen.

 

  • Informiert euch über verschiedene Ansichten der Menschen und versucht deren Ansichten zu verstehen.

 

  • Trefft keine Entscheidungen die auf Vorurteile basieren.

 

  • Nutzt eure Meinungsfreiheit und redet über Themen wie den Geschlechterkampf, um Unklarheiten verschwinden zu lassen und somit Vorurteile auszuradieren. Im Kindergartenalter werden starke Abneigungen zum anderen Geschlecht vielleicht noch akzeptiert, in einem reiferen Alter, sollte es hingegen möglich sein, ohne sich die Zunge gegenseitig hinauszustrecken, aneinander vorbeizugehen.

 

Ich hoffe sehr, dass ich euch meine Ansichten ein wenig näherbringen konnte. Auch ich mache in meinem Blog Gebrauch von meiner Meinungsfreiheit und teile meine Gedanken mit der Welt. Die freie Äußerung meiner Ansichten beabsichtigt nicht meinen Leserinnen und Lesern meine Meinung aufzuzwingen, denn schlussendlich ist das Ziel dieses Blogs immer noch ein glückliches Leben zu schaffen. Mit jedem Eintrag, hoffe ich ein Stücken mehr Glück unter die Leute zu bringen.

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