Tag für Tag

regt sich das Bedürfnis in mir, aus dem aktuellen Tag einen guten Tag zu machen. Diese Aufgabe stellt sich regelmäßig als schwieriger heraus wie man denkt. Zugegeben, lasse ich mich gerne von kleinen Katastrophen in die pessimistische Richtung ziehen, jedoch gelingt es mir durch mein eigenes Ego und meine Zielstrebigkeit immer mehr das Gute in der Welt zu sehen.

Ich habe das Glück, in einer perfekten Welt zu leben, die eine stabile Familie, eine gute Ausbildung und viele nette Menschen beinhaltet. Das ist natürlich schön und keine Selbstverständlichkeit und doch kenne ich es nicht anders. Damit will ich sagen, dass ich immer genug Raum hatte meine Persönlichkeit ohne irgendwelche Zwänge von Außen zu entwickeln. Warum habe ich trotzdem das Gefühl nicht komplett freie Entscheidungen treffen zu können? Diese Frage habe ich mir bereits öfters gestellt und es gibt viele Antworten darauf. Heute möchte ich  auf eine dieser Antworten genauer eingehen. Es geht um den Druck.

Druck.

Jedem sollte das Wort bekannt vorkommen. Nicht als das Wort, welches das bedruckte Papier beschreibt, sondern als eine psychische Belastung. Druck kann man sich überall einfangen. Druck ist auch ansteckend, das Ganze wird „Gruppenzwang“ genannt. Der Druck ist überall vertreten, wo es eine Person gibt, die über dir steht. Wo gibt es diese Person nicht? Als Arbeitnehmer gibt es deinen Arbeitgeber, der bestimmte Leistungen von dir erwartet. Leistungsdruck. Als Sohn oder Tochter hast du Eltern die du Stolz machen willst. Geltungsdruck. Als Schüler bist du jeglicher Art von Zwängen und Erwartungen ausgesetzt. Auch wenn du mit dem Glück gesegnet wurdest, ein druckfreies Umfeld zu haben, habe ich zum Beispiel das Problem mich selbst Stolz machen zu wollen. Ein großes Ego hat den Nachteil, sich selbst immer wieder beweisen zu müssen gut genug zu sein.

Die Frage aller Fragen ist:

„Wie schaffe ich es diesen Druck abzuwerfen?“

Es gibt reichlich Möglichkeiten der Entspannung. Doch ich bin nicht auf der Suche nach einem Produkt, welches mir Lügen verspricht. Ich suche nach einer schnellen Lösung die nichts kostet und effizient funktioniert. Nachdem ich von mir selbst enttäuscht wurde, steckt mir immer Wort wörtlich ein Kloß im Hals und ich könnte beginnen wie ein kleines Kind über meine Niederlage zu weinen. Mittlerweile schaffe ich es durch mein Versagen, Stärke aufzubauen. Das mag unfassbar klischeehaft klingen, entspricht aber der Wahrheit. Es ist ein langer Weg bis man auf sich selbst stolz sein kann, auch wenn man nicht perfekte Leistungen erbringt. Ich habe es alleine mithilfe meinem endlosen Bestreben nach Glück geschafft. Es macht mich glücklich, anderen Menschen zu helfen die gescheitert sind. So habe ich angefangen mir selbst zu helfen und mich glücklich zu machen. Ich suche Dinge die mich zum Lachen bringen und lasse sie in meinen pessimistischen Phasen durch meinen Kopf schwirren. Es geht nicht lange und meine Laune wird um Weiten besser. Es mag nicht immer funktionieren, doch es macht Spaß das Schöne in der Welt zu sehen.

 

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