Liebe muss auch einmal sein

Ohne Zweifel habt ihr euch gefragt wo das Thema „Liebe“ bleibt, denn Liebe wird ja mit Glück und somit meinem Hauptthema verbunden, nicht wahr?  Liebe beschäftigt wohl die Menschheit seit ihrer Existenz. Die Ureinwohner verliebten sich über das Teilen ihrer Jagdbeute und durch mehrere Epochen sind wir heute bei der Ursache „Aussehen“ angekommen. Interessante Entwicklung. Bevor großherzige Gutmenschen einwerfen, dass es sehr wohl Leute gibt bei denen „nur der Charakter zählt“ möchte ich noch ein paar Worte schreiben. Vielen Dank für eure Geduld.

 

Lass uns zu alten Mustern zurückkehren und fragen wir das Internet nach einer Definition:

„starkes Gefühl des Hingezogenseins“

Vergleichen wir zwei Aussagen:

„Ich fühle mich dir stark hingezogen“ und „Ich liebe dich“, so nehme ich einen eindeutigen Unterschied in der stärke des Gefühls wahr.  Ihr auch?

Nun sind wir mit der offiziellen Bedeutung bekannt und für weitere Analysen gerüstet.

 

Macht euch bereit zu Tränen gerührt zu sein, denn ich versuche euch das Gefühl von Liebe zu beschreiben. Dazu habe ich ein kleines Gedicht herausgesucht:

Liebe ist das schönste Gefühl der Welt, so schön wie die Sterne am Himmelszelt.

Man muss sie behüten, wie der Mond die Nacht, denn sie ist die größte Macht.

 

  1. Liebe ist schön
  2. Liebe muss behütet werden
  3. Liebe hat die größte Macht

Auf diese drei Punkte möchte ich näher eingehen.

 

Liebe ist schön. Liebe ist schön wenn sie sich durch ein Lächeln oder eine Geste äußert. Ein Lächeln macht jeden Menschen schön, somit kommen wir zum Schluss dass Liebe schön ist und uns schön macht. Sind wir glücklich, so strahlen wir eine positive und warme Energie aus die uns automatisch attraktiver wirken lässt. Ein zartes Lächeln ist immer zu empfehlen.

Liebe muss behütet werden. Beziehungen müssen gepflegt werden. Zeige einer geliebten Person keine Liebe und sie wird nicht wissen ob du sie liebst. Liebe ist leider keine einfache Angelegenheit und egal ob es sich um die Liebe zu einem Familienmitglied, dem Partner oder einer Freundin/einem Freund handelt, es klappt nur mit einer guten Zusammenarbeit.

Liebe hat die größte Macht. Macht ist nicht immer gut. Diese Macht kann missbraucht werden und somit kommen wir zu gebrochenen Herzen und Kummer. Die Liebe hat viele schöne Aspekte, die Scherben einer vergangenen Liebe sind jedoch oft schwer aufzusammeln.

 

Der Titel dieses Beitrags lautet „Liebe muss auch einmal sein“. Egal wie kaltherzig ein Mensch sein mag, ich bin der Überzeugung das auch diese Person ab und an Zuneigung benötigt.

Kommen wir auf den Anfang dieses Beitrags zurück. Der Charakter spielt natürlich eine Rolle in der Partnersuche, jedoch macht die Verliebtheit eher das Zusammenspiel beider Faktoren aus. Sowohl Aussehen als auch Charakter. Ich hoffe ihr habt alle Liebe in eurem Leben und seid nun zufrieden auch dieses Thema in meinem Blog zu finden.

Interesse und Charakterentwicklung

Dank einer Erkältung und meines Unwillens irgendwelchen anstrengenden  Aktivitäten nachzukommen, konnte ich in den letzten Tagen eine beachtliche Sammlung an sogenanntem „unnützen Wissen“ ansammeln. Wusstet ihr zum Beispiel, dass die zwei kleinen Löcher in Sneakers dazu gedacht sind den Schuh enger schnüren zu können? Ich war alleine erstaunt zu erfahren, dass dieser Schuh ursprünglich als Sportschuh gedacht wäre.

Die Suche nach neuem Wissen gehört zu meinen Interessen. Genau ergründen kann ich die Ursache an diesem Interesse nicht, es bereitet mir lediglich Freude die Welt kennen zulernen und ein wenig mit meinem Wissen anzugeben.

 

Interesse. Was für ein ungezwungenes Wort. Vergleichen wir es mit einem „Hobby“ oder einer „Leidenschaft“, so wird vom Interesse definitiv weniger erwartet. Erzählt euch eine bekannte Person von ihrer/seiner Leidenschaft, werdet ihr eher davon ausgehen einen Experten vor euch zu haben, nicht?

Was bringen mir diese Neigungen und wie verhelfen sie mir zu einem glücklichen Leben?

Unser Charakter wird durch mehrere Faktoren gebildet, unsere Tendenz zu bestimmten Dingen ist einer davon. Denkt einmal darüber nach mit was ihr euch gerne in langweiligen Phasen beschäftigt. Ist es euer Smartphone? Eure Musik? Das neueste literarische Werk eures liebsten Autors oder eurer liebsten Autorin? Habt ihr etwas gefunden, so überlegt einmal wie viel Zeit ihr diesem Interesse bereits gewidmet habt und fragt euch ob es das Wert war. Kommt ihr auf den Entschluss diese Zeit verschwendet zu haben, rate ich dazu diese Aktivität nicht länger als Interesse zu betiteln. Habt ihr jedoch keine Reue kann ich euch gratulieren, denn ihr seid bereit für den nächsten Schritt.

 

Die Weiterentwicklung eures Charakters.

Voraussetzung für dieses Unterfangen ist das Wissen über sich selbst. Kennt ihr eure Interessen, so genügt das vorerst. Ihr wisst wie ihr euch in eurem sozialen Umfeld verhaltet, doch wie geht ihr mit Einsamkeit um? Menschen schauspielern sich gerne durchs Leben. Sicherlich habt auch ihr durch kleine Notlügen Streit verhindert oder habt euch selbst verleugnet um akzeptiert zu werden. Es gehört zum Alltag und lässt sich wohl auch so schnell nicht ändern. Konzentrieren wir uns doch auf die Zeit die wir alleine verbracht haben. Was für Gedanken kreisen euch im Kopf und habt ihr jemals darüber nachgedacht was ihr von euch selbst haltet? Könnt ihr euch mit eurem Verhalten identifizieren oder steht ihr vielleicht hinter einer Fassade aus Anpassung und Selbstignoranz? Es sind schwierige Fragen, sind diese jedoch beantwortet so könnt ihr beginnen euch zu entwickeln. Ein aufregender Weg der bestimmt euer Selbstbewusstsein stärken wird und euch mit der Zeit glücklicher durchs Leben gehen lässt.

Das Zitat darf nicht ausgelassen werden, heute eines von

Anatole France (französischer Schriftsteller) :

„Ich folge dem Gesetz der Weiterentwicklung. Die Dummen bleiben zurück und die Verrückten laufen vor.“

Gelegenheiten wahrnehmen

Hattet ihr schon mal Momente, in denen ihr euch gewünscht hattet, dass sie nie enden sollten? Diese Szenarien kommen eher selten vor, jedoch gibt es Wege jede schöne Gelegenheit zu nutzen.

Ohne Zweifel ist jeder Tag von einer Routine geprägt. Diese Tatsache verurteile ich auch nicht. Ich empfinde es lediglich als schade, wie Menschen Tag für Tag Chancen verpassen.

  • Die Chance einen Moment zu genießen.
  • Die Chance eine neue Bekanntschaft zu machen.
  • Die Chance erstmalige Erfahrungen zu erleben.

Momente. Davon gibt es viele. Es ist unvermeidlich ihnen zu entkommen, es sei denn man selbst weilt nicht mehr unter den Lebenden. Jedenfalls möchte ich nicht näher auf ordinäre Situationen eingehen, sondern auf kurze Augenblicke, die uns das Leben lebenswert erscheinen lassen. Große Worte, jedoch steckt die Wahrheit dahinter. Ich nenne euch ein Beispiel eines solchen „magischen Moments“. Ihr geht nach einem langen Tag zu später Stunde nach Hause. Habt ihr bemerkt wie unglaublich der Himmel bei Nacht aussieht? Es mag an meiner Vernarrtheit mit Sternen liegen, jedoch haben diese leuchtenden Punkte ohne Zweifel eine beruhigende Ausstrahlung. Nach solchen Situationen könnt ihr nicht suchen. Ihr nehmt sie wahr und genießt sie. Verpasst ja nicht die Chance, diese besonderen Augenblicke wahrzunehmen. Diese kurzen „Genießer“ sind in der Lage eure Seele zu retten. Ein bisschen weniger theatralisch ist der „Glückseffekt“, der sich dabei gerne als Lächeln äußert.

Kommen wir zum zweiten Punkt. Neue Bekanntschaften. Ein schwieriges Thema, auf Grund der höflichen oder weniger höflichen Verklemmtheit unserer Gesellschaft. In öffentlichen Einrichtungen sowie Verkehrsmitteln, ist immer wieder das selbe Phänomen zu beobachten. Ich nenne sie liebevoll die“bescheidenen MOFS“ und die „bewussten MOFS“. Um eine Bildungslücke zu füllen:

„MOF = Mensch ohne Freunde“.

Ich erläutere mal die erste Version. Das Adjektiv „bescheiden“, habe ich aus folgendem Grund gewählt: “ Es gibt einen freien Platz, weshalb sollte ich also meine Mitmenschen mit meiner Präsenz  auf dem Platz neben ihnen belasten.“ Liebe Vertreter dieses Denkens, bitte legt eure Zweifel ab. Natürlich seit ihr wohl erzogen und höflich, dennoch glaube ich weniger, dass sich ein durchschnittlicher Mensch, an der Frage „Ist hier noch frei?“ stört. Ich glaube an euch. Nun zu dem etwas komplizierterem Fall.

Der „bewusste MOF“.

Diese besondere Spezies, zeichnet sich oftmals durch das Tragen von Kopfhörern  aus. Habe ich euch erwischt? Mein Verständnis für das Verlangen nach Ruhe ist unendlich, es gibt aber leider Grenzen im Bezug auf Höflichkeit. Müsst ihr den Vierer-Platz, mit jeglichen Wertsachen belegen? Habt ihr denn kein Mitleid mit alten Leuten, die halb neben euch zusammenbrechen? Leider habe ich dieses Szenario selbst erlebt und es graut mir wenn ich daran denke. Dieses Beispiel wäre wahrscheinlich als übertrieben wahrgenommen worden, ist aber leider eine weniger gute Tatsache. Meine Erfahrungen mit Bekanntschaften aus öffentlichen Situationen sind einmalig und eine definitive Bereicherung für mich gewesen. So kommen wir zur Formel um das MOF-Problem zu lösen:

Springt über euren Schatten und hört endlich auf so verklemmt zu sein!

Diese Devise gilt auch für den letzen Punkt. Möchtet ihr Neues erleben, so entdeckt den Abenteurer in euch. Ich hasse diese kitschigen Sprüche, aber vielleicht kann ich euch damit inspirieren.

 

Dream as you will live forever. Live as you will die today.

Träume als würdest du für immer leben. Lebe als würdest du heute sterben.

 

Wiedereinmal ein perfekter Abschluss für diesen Beitrag. Habt ihr schon den „Abonnieren“ Button entdeckt? Ein gratis Service meinerseits. 

Wertschätzung und Dankbarkeit

Vermutlich habt ihr diese Worte schon mehrere Male aus den Mündern eurer Erziehungsberechtigten gehört. Ihr sollt für das Essen auf dem Tisch, das Dach über eurem Kopf, die Möglichkeit sich zu bilden, das Taschengeld und für jegliche haushaltsüblichen Aktivitäten, die nicht ihr erledigt, Dankbarkeit zeigen. Auch die Wertschätzung von Mitmenschen spielt eine wesentliche Rolle im sozialen Leben.

Ich  wache jeden Morgen in einem warmen Bett auf, gehe in ein vorhandenes Bad, mache mich auf den Weg in die Küche und genieße dort ein klassisches Frühstück. Ich kenne es nicht anders. Natürlich versuche ich die Wertschätzung im Hinterkopf zu behalten, doch muss ich ehrlich zugeben, dass mir das eher selten gelingt. Diesen Zustand könnte man als „verwöhnt“ bezeichnen. Auch das Dasein meines Handys, meines Laptops und anderen Wertsachen, empfinde ich schon ewig als normal. Reisen in ärmere Länder, Campingausflüge oder bewusster Verzicht, erleichtern natürlich die Wertschätzung bei der Heimkunft, wobei der Alltagstrott und somit die Selbstverständlichkeit, oft schneller zurückkehren als erwartet. Wir regen uns über Stress auf, wobei wir dankbar sein sollten in einem reichen Land zu leben. Jeder hat das schonmal gehört. Wir wissen wie man Dankbarkeit zeigt, doch fühlen wir sie auch? Diese Frage müsst ihr für euch selbst beantworten. Ich kann euch leider keine Liste bieten, mit der ihr definitiv zur ehrlichen Dankbarkeit gelangt, lediglich einige Anregungen.

 

  • Ein Familienurlaub steht auf dem Plan. Wählt statt dem All Inclusive Urlaub am Strand, doch mal den langweilig scheinenden Campingurlaub. Der Zusammenhalt wird gestärkt und die saubere Toilette im Eigenheim, scheint für eine Weile einem Wunder zu entsprechen.

 

  • Erkundigt euch nach einem Pfadfinderverein in der Nähe. Der Ruf der Pfadfinder ist seit langer Zeit nicht mehr der, der er einmal war. Eure Geschwister, Kinder oder gar ihr selbst  könnt den Spaß eines Lagers in der Wildnis erleben, Freundschaften schließen und Baden Powells (Gründer des Vereins) Visionen wieder zum Leben erwecken. Ich versichere euch, dass ihr dort Wertschätzung lernt.

 

  • Seid ihr weniger ein Freund von Ausflügen und Konfrontationen mit der Wildnis, so habe ich immerhin einen kleinen Hinweis im Zusammenhang mit der Dankbarkeit gegenüber eurer Mitmenschen. Natürlich zeigen Hilfestellungen, dass ihr euch kümmert, jedoch sind auch kleine Gestiken wie ein Lächeln oder eine Umarmung viel Wert. Unterschätzt niemals die Bedeutung eurer Körpersprache.

 

Abschließend möchte ich euch noch ein kitschiges Zitat ans Herz legen: „Die Hauptfrage unseres Lebens lautet nicht „Was kann ich bekommen?“, sondern „Was kann ich geben?“ -Robert Baden-Powell-

Veränderung

Veränderungen können sowohl negativ als auch positiv betrachtet werden.

Menschen sind Gewohnheitstiere. Spontane Wechsel im Alltag kommen eher selten vor. Der altbekannte Tagesablauf funktioniert schon seit Jahren, weshalb sollte man ihn also ändern? Grundsätzlich werden Veränderungen eher als lästig und zeitaufwendig empfunden. Doch nicht nur in diesem Zusammenhang werden Veränderungen negativ assoziiert. Auch Aussagen die einen auf einen angeblichen Wechsel von Charaktereigenschaften aufmerksam machen, werden eher weniger als Kompliment genutzt. Meist steckt hinter diesem Satz eine Aufforderung an den Betroffenen, sich wieder wie „früher“ zu verhalten, was eindeutig die Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit einschränkt. Ich bitte euch den Satz: „Du hast dich aber verändert.“, nicht als „höflichen“ Ersatz für eine Zurechtweisung des Gegenübers zu nutzen. Seid ihr unzufrieden mit dem Verhalten einer Person, so weist sie lieber direkt darauf hin und zweifelt nicht an ihrem Wesen.

Denken wir mal an positive Veränderungen. Was fällt euch hierbei ein? Neuanfänge wie ein neuer Haarschnitt, eine neue Bekanntschaft oder Freundschaft, das erste Mal an einem unbekannten Ort,..?

Eine Neugestaltung des Alltags kann auch Gutes mit sich bringen. Schon kleine Ergänzungen, wie das Bett nach dem Aufstehen zu machen, kann beim Heimkehren ein Glücksgefühl hervorbringen. Einen frischen Wind in das eigene Heim zu bringen, kann die Atmosphäre und Ausstrahlung eines Raumes in eine neue Dimension des Wohlfühlen bringen. Mir ist klar, dass an dem Problem mit dem lästig sein was dran ist. Die Zeit wird eher weniger ein Hindernis sein, diese kann man sich einteilen. Der innere Schweinehund liegt in einer höheren Liga. Ich kann euch nur empfehlen, sich auf die Freuden nach der absolvierten Veränderung zu konzentrieren. Dieser Tipp hilft auch bei einer schwierigen Entscheidung, wie dem Beenden einer langen Freundschaft oder Beziehung. Es gilt nicht als egoistisch, auf sein eigenes Glück zu achten. Egoismus beginnt, sobald man anderen bewusst schadet um selbst den besseren Weg gehen zu können.

Ich hoffe ihr hattet ein schönes 2017 und konntet gut in das neue Jahr starten. 

Akzeptanz

Der Duden beschreibt dieses Wort folgendermaßen:  „Bereitschaft, etwas zu akzeptieren.“ Klingt einleuchtend, nicht? Widmen wir uns doch mal der tieferen Bedeutung.

Jeder kennt es, jeder tut es, jeder weiß er sollte es nicht tun. Schubladendenken.

Unser Gehirn ist  dafür geschaffen, unsere Umgebung in Kategorien einzuteilen. So könne wir zum Beispiel zwischen gefährlich und ungefährlich unterscheiden und können uns so selbst schützen. Was für ein nützliches Ding, dieses Gehirn. Natürlich lässt sich diese Einordnung nicht einfach stoppen und so stecken wir auch Menschen in verschiedene Schubladen. Was bleibt ist die Entscheidung sich mit dem Ergebnis einer Kategorisierung zufrieden zu geben, oder sich darüber aufzuregen. Hierbei kommt die Akzeptanz ins Spiel. Sich mit dem Ergebnis zufrieden zu geben und sein Leben einfach weiterzuleben scheint jedoch problematischer als gedacht. Genügend Vorfälle zwischen Homophoben und Homosexuellen, Schwarzen und Weißen, Männer und Frauen usw. bestätigen dies. Millionen von Vorfällen auf Grund dem Mangel an Akzeptanz.

Was ist daran so schwer?

Leider muss ich hierbei einen klischeehaften Faktor ansprechen. Wer sich selbst nicht akzeptiert, kann auch den Rest der Welt nicht akzeptieren. Dieser Satz wurde leider zu einer oft benutzten Ausrede, ist aber doch wahr. Unglücklicherweise kann man sich selbst zwar akzeptieren, aber dennoch anderen seine Meinung aufzwingen wollen. Was bringt es diesen Menschen, wenn sie einen auf ihre Seite bringen? Hallo gestärktes Selbstwertgefühl! Das Selbstwertgefühl wird genauso gestärkt, wenn ich einen Mitmenschen auf sein unpassendes Wesen aufmerksam mache und mich somit selbst in eine höhere Position setzte. Nun wissen wir, dass Akzeptanz eng mit Egoismus verbunden ist. Bin ich von meinen Ansichten und meinem Lebensstil überzeugt, so sollten meine Mitmenschen auf die selbe Weise leben, ansonsten stören sie meine eigene Idylle.

Das Ziel ist es, leichter und unbeschwerter durchs Leben zu gehen. Akzeptanz gegenüber sich selbst und seinen Mitmenschen bildet bei diesem Vorgehen den Mittelpunkt. Niemand ist alleine auf der Erde. Statt sich gegenseitig bevorzumunden und zu streiten, könnte man die Möglichkeiten von neuen Begegnungen nutzen und Interesse für aus der Norm fallende Leute zeigen. Mit Unzufriedenheit, findet niemand den Weg zum Glück. Ich bin überzeugt, dass ein Gespräch die meisten Vorurteile wegspülen würde.

Gebt den Menschen eine Chance. Es bleibt genug Zeit für entgültige Urteile.

Wissen heißt Macht

Dank Maria Theresia sind heutzutage wenig Leute unterwegs, die ohne jegliche Ausbildung in ihrer Unwissenheit dahinvegetieren. Bildung im Allgemeinen ist ein stetiges Diskussionsthema, wobei es in höheren politischen Kreisen bevorzugt wird, mehr um den Inhalt als die Gestaltung des Unterrichts zu diskutieren. Ich werde auf das Thema „Bildung“ und die Frage, ab wann eine Person als „dumm“ gilt, aus der lernenden Sichtweise eingehen.

Das Wort Schulpflicht mag nicht sonderlich positiv klingen, dennoch verhilft sie uns zu Wissen und somit Intelligenz. Zumindest wäre das der Plan, wenn da nicht das Einstudieren uninteressanter Fakten wäre, die Schüler und Schülerinnen in Form von“Bulimielernen“ in ihr Kurzzeitgedächtnis einprägen und bei der Prüfung „auskotzen“. Bei der Anwendung dieser Taktik kommen zwar keine langfristigen Wissenserweiterungen auf, das Interesse für dieses Thema wurde durch die „Faktenbüfflerei“entweder endgültig verloren, oder es kam sogar nie eins auf, aber zum Glück wird hierbei nicht das Verständnis benotet und man kommt mit einer stabilen Note nach Hause. Da scheint doch etwas nicht ganz richtig zu funktionieren.

Lassen wir die Verbesserungsvorschläge noch für später über und stellen uns die Frage, wann eine Person als dumm gilt. Menschen haben verschiedene Interessen, so scheint es nicht verwunderlich wenn eine Liebe zu Mathe auch zu guten Noten in diesem Fach führt. Doch sagen wir, diese matheliebende Person hat stereotypisch Probleme mit Fremdsprachen. Deswegen wird sie noch lange nicht als dumm bezeichnet. Die Notenverteilung ist ein Kernpunkt unseres Schulsystems. Ab der Volksschule werden individuelle Leistungen in Zahlen ausgedrückt.

Kann man in einem Zeugnis die Intelligenz eines Menschen herauslesen, ohne ihn oder sie zu kennen?

Die Ausdrucksweise, Ansichten sowie die Allgemeinbildung sind Kriterien an denen wir die Intelligenz unserer Mitmenschen, glauben zu erkennen. Das ist öfters in typischen Referatssituationen zu beobachten. Gute Redner wirken intelligent und arrangiert. Übrigens auch, wenn deren Noten nicht blendend aussehen.

Nun die Verbesserungsvorschläge bzw. Hilfestellungen. Starke Kritik, muss ich leider an der Entwicklung des Unterrichts in den letzen Jahren ausüben. Erschreckend ist nämlich, die Übereinstimmung der Unterrichtsmethoden. Der Projektor mit den Folien wird jetzt zwar PowerPoint genannt, doch das stumpfe Abschreiben ins Heft bleibt trotzdem. Wo bleiben die Veränderungen? Mir ist bewusst, dass einige Schulen bereits umgestiegen sind, allerdings nur die Wenigsten. Warum noch die Schlepperei, wenn die Schulbücher auch Online zu finden sind? Die lange Verzögerung von revolutionären Maßnahmen, wird Großteils an der unzureichenden Erfahrung der Lehrer mit neuen Gerätschaften und Softwares liegen. Dieses Problem sollte jedoch durch Fortbildungen leicht zu lösen sein, weswegen die Frage nach der Verzögerung im Raum stehen bleibt.

Auch Leonardo Da Vinci sagt: „Man lernt nie aus.“

Fazit: Schulen modernisieren und Intelligenz nicht an Noten messen.

PS: Indem ihr auf die Titel meiner Beiträge klickt und herunterscrollt, gelangt ihr zu meiner Kommentarbox in der ihr gerne eure Meinungen hinterlassen könnt. Ich freue mich auch immer über Feedback!

Man muss Präferenzen setzen

Wahrscheinlich eine Phrase, die viele von euch bereits zu hören bekamen. Der Inhalt dieser Worte wird normalerweise nicht sonderlich hinterfragt, dennoch möchte ich näher darauf eingehen.

Jeder kennt die Balance zwischen sich und der Gerechtigkeit. Nicht alle Entscheidungen die im Alltag getroffen werden müssen, sind moralisch korrekt und unparteiisch. Dies wird alleinig mit der Existenz der unberechtigt Gefangenen, oder den freilaufenden Mördern in unserem Land bestätigt. Ich will nicht zu Weit ausholen, jedoch habe ich dieses Beispiel bewusst gewählt. Kleinigkeiten wie die zwei Euro der alten Damen vor einem einzusacken, obwohl man genau ihren Verlust beobachtet hatte, weckt üblicherweise keine sonderliche Empörung. Natürlich ist jedem klar, dass dies eine moralisch verwerfliche Tat wäre und doch ist es nicht allzu schlimm, oder würdet ihr als „Gutmensch“ die Münze für die Dame aufheben?

Nehmen wir an,  genau diese Dame hat Wochen gespart um ihren Enkelkinder Weihnachtsgeschenke kaufen zu können. Diese zwei Euro würden ihr bestimmt fehlen. Wäre man mit der Situation der alten Frau bekannt gewesen, hätten sich einige vielleicht doch umentschieden. Zum Glück gibt es dieses uralte Sprichwort, mit dem man wunderbar kleine Gemeinheiten sowie Ungerechtigkeiten vertuschen kann:

„Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.“

Nicht nur ein eindeutiger Diebstahl ist ungerecht. Menschen werden von anderen Menschen verschieden behandelt. Wo liegt die Gerechtigkeit darin, meine beste Freundin oder meinen besten Freund anders zu behandeln als Fremde? Diese Frage klingt absurd, man kann sich ja nicht mit jedem verstehen. So kommen wir also zu der Tatsache, dass jeder von uns schon einmal ungerecht gehandelt hat.

Wie geht man nun vor? Einerseits ist die Gerechtigkeit die einen selbst betrifft immer erwünscht und andererseits wird einem so die Möglichkeit genommen unehrlich besser wie andere zu sein. Seit ehrlich zu euch selbst, wer würde sich über einen übersehenen Fehler in der Klausur oder einem zu hohen Zahltag beschweren?

Nun ist es an der Zeit, eine passende Lösung für alle zu finden. Leider eine ziemlich schwierige Sache. Eine Möglichkeit wäre die, auf die ich bereits im Titel angesprochen habe. Präferenzen zu setzen. Ist es mir mehr Wert zwei Euro reicher zu sein, oder der Dame geholfen zu haben? Komme ich damit klar eine unverdiente gute Note zu haben, oder stehe ich doch lieber zu meinen Fehlern? Mit diesem inneren Abwägen von Eigennutzen und Nächstenliebe, sollte man mit einem guten Gewissen davonkommen.

Tag für Tag

regt sich das Bedürfnis in mir, aus dem aktuellen Tag einen guten Tag zu machen. Diese Aufgabe stellt sich regelmäßig als schwieriger heraus wie man denkt. Zugegeben, lasse ich mich gerne von kleinen Katastrophen in die pessimistische Richtung ziehen, jedoch gelingt es mir durch mein eigenes Ego und meine Zielstrebigkeit immer mehr das Gute in der Welt zu sehen.

Ich habe das Glück, in einer perfekten Welt zu leben, die eine stabile Familie, eine gute Ausbildung und viele nette Menschen beinhaltet. Das ist natürlich schön und keine Selbstverständlichkeit und doch kenne ich es nicht anders. Damit will ich sagen, dass ich immer genug Raum hatte meine Persönlichkeit ohne irgendwelche Zwänge von Außen zu entwickeln. Warum habe ich trotzdem das Gefühl nicht komplett freie Entscheidungen treffen zu können? Diese Frage habe ich mir bereits öfters gestellt und es gibt viele Antworten darauf. Heute möchte ich  auf eine dieser Antworten genauer eingehen. Es geht um den Druck.

Druck.

Jedem sollte das Wort bekannt vorkommen. Nicht als das Wort, welches das bedruckte Papier beschreibt, sondern als eine psychische Belastung. Druck kann man sich überall einfangen. Druck ist auch ansteckend, das Ganze wird „Gruppenzwang“ genannt. Der Druck ist überall vertreten, wo es eine Person gibt, die über dir steht. Wo gibt es diese Person nicht? Als Arbeitnehmer gibt es deinen Arbeitgeber, der bestimmte Leistungen von dir erwartet. Leistungsdruck. Als Sohn oder Tochter hast du Eltern die du Stolz machen willst. Geltungsdruck. Als Schüler bist du jeglicher Art von Zwängen und Erwartungen ausgesetzt. Auch wenn du mit dem Glück gesegnet wurdest, ein druckfreies Umfeld zu haben, habe ich zum Beispiel das Problem mich selbst Stolz machen zu wollen. Ein großes Ego hat den Nachteil, sich selbst immer wieder beweisen zu müssen gut genug zu sein.

Die Frage aller Fragen ist:

„Wie schaffe ich es diesen Druck abzuwerfen?“

Es gibt reichlich Möglichkeiten der Entspannung. Doch ich bin nicht auf der Suche nach einem Produkt, welches mir Lügen verspricht. Ich suche nach einer schnellen Lösung die nichts kostet und effizient funktioniert. Nachdem ich von mir selbst enttäuscht wurde, steckt mir immer Wort wörtlich ein Kloß im Hals und ich könnte beginnen wie ein kleines Kind über meine Niederlage zu weinen. Mittlerweile schaffe ich es durch mein Versagen, Stärke aufzubauen. Das mag unfassbar klischeehaft klingen, entspricht aber der Wahrheit. Es ist ein langer Weg bis man auf sich selbst stolz sein kann, auch wenn man nicht perfekte Leistungen erbringt. Ich habe es alleine mithilfe meinem endlosen Bestreben nach Glück geschafft. Es macht mich glücklich, anderen Menschen zu helfen die gescheitert sind. So habe ich angefangen mir selbst zu helfen und mich glücklich zu machen. Ich suche Dinge die mich zum Lachen bringen und lasse sie in meinen pessimistischen Phasen durch meinen Kopf schwirren. Es geht nicht lange und meine Laune wird um Weiten besser. Es mag nicht immer funktionieren, doch es macht Spaß das Schöne in der Welt zu sehen.